Quote:
Originally Posted by Ghost23
@tho: Ja, wenigstens bin ich kein Forums-Cowboy, meine FRs sind vielleicht ein wenig sparsam aber ich gehe wenigstens ins field und kritisiere nicht meine "Ex"-Wings übermäßig scharf für einen Ausformulierungs-Lapsus...soviel dazu.
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Annehmbares Feedback
1. Objektive Situationsbeschreibung
2. Subjektive Wirkungsbeschreibung
Das erstere ist wichtig, damit der Feedbacknehmer überhaupt weiß, um was es ganau geht (du machst IMMER..., NIE bist du..., du BIST... sind also keine objektiven Situationsbeschreibungen).
Im zweiten Teil erklärst du dem Gegenüber, wie es dich berührt hat. Das kann also positiv sein oder negativ. Ist es negativ, ist die Versuchung groß, dem Gegenüber gleich Vorschläge für vermeintlich besseres Handeln zu liefern. Es ist wichtig, das sein zu lassen. Alle Versuche von Moralisierungen sind ebenso fehl am Platze.
Jede Form von Angriff ist das sichere Mittel zu erreichen, dass das, was man sagen will, nicht ankommt (PC-Cowboy...).
Was heißt das jetzt in diesem Beispiel?
"Als du dann und dann auf meinen Lapsus so reagiert hat..." (objektive Situationsbeschreibung) "... hat mich das verletzt/habe ich mich wie ein dummer Junge gefühlt/was auch immer." (subjektive Wirkungsbeschreibung).
Punkt. Danach ist der andere dran.
In keinem Fall wird ein negatives Feedback öffentlich gegeben. Das ist die zweite totsichere Methode, den anderen zu verlieren. Denn du nimmst ihm das Gesicht.
Ist ein ungefragter Rat. Entscheide, ob du ihn trotzdem annehmen willst.